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20.05.2012 | Euro-Krise

Finanzkrise: Es brennt lichterloh in Europa!

Dramatische Lage in den südeuropäischen Krisenländern

Eine aktuelle Bestandsaufnahme der aktuellen Finanzkrise liefert der Börsenanalyst Andreas Hoose. Das von Hoose gezeichnete Szenario ist weniger ermutigend, weil realistisch und steht im scharfen Kontrast zu den offiziellen Aussagen der Politik, von der die Lage noch immer schöngeredet wird. Beispiel Griechenland: Neueste Umfragen, die den sparwilligen Volksparteien Neue Demokratie und Pasok eine Mehrheit bei der Parlamentsneuwahl Mitte Juni vorhersagen, werden in den deutschen Medien als die sich abzeichnende große Wende in der griechischen Tragödie gefeiert, weil damit die Chancen auf eine handlungsfähige Regierung stiegen. Tatsächlich ist das Desaster aber bereits so weit fortgeschritten, dass auch eine gemäßigte Koalition in Athen das Wegbrechen Griechenlands aus der Euro-Zone und den endgültigen wirtschaftlichen Zusammenbruch von Hellas kaum würde aufhalten können. Der „Bankrun“, der in Griechenland vor einigen Tagen eingesetzt hat, ist Menetekel des bevorstehenden Untergangs.

Auch in Spanien stellt sich die Lage dramatisch dar. Die Staatsschulden des Landes gerät mehr und mehr außer Kontrolle. Statt wird erwartet 8,5 Prozent betrug das Budgetdefizit im vergangenen Jahr satte 8,9 Prozent. Ein Erfolg der Sparpolitik Madrids wird immer unwahrscheinlicher. Infolgedessen steigen die Zinsen für spanische Staatsanleihen, was die Schuldenproblematik weiter verschärft. Gleichzeitig wurde bekannt, das faule Kredite in den Bilanzen spanischer Banken das höchste Niveau seit 18 Jahren erreicht haben. Kredite im Wert von etwa 150 Milliarden Euro gelten als uneinbringlich. Die US-Ratingagentur Moody's senkte deshalb die Bonitätsbewertung von 16 Geldinstituten des Landes um bis zu drei Stufen. Sollte Spanien unter den Rettungsschirm schlüpfen müssen, um einen Kollaps der Iberer zu verhindern, würde das den Fonds gemessen am heutigen Volumen an die Grenze seiner Belastbarkeit führen. Deshalb dürfte es alsbald neue Diskussionen um eine Aufstockung der Mittel geben, um den sich immer deutlicher abzeichnenden Zusammenbruch der Euro-Zone aufzuhalten. Auch die Europäische Zentralbank wird ihre Geldschleusen erneut öffnen müssen, soll das spanische Finanzsystem nicht implodieren. Dadurch wird das Haftungsrisiko für die anderen Euro-Staaten weiter steigen, wobei vor allem Deutschland als immer noch solventeste Volkswirtschaft der Währungsunion in der Pflicht steht. Doch der deutsche Steuerzahler kann die Euro-Zone nicht im Alleingang retten. Irgendwann wird der Punkt erreicht sein, an dem auch Deutschland am Ende seiner finanziellen Möglichkeiten angekommen sein wird. Soweit sollte es die deutsche Politik nicht kommen lassen und bereits vorher die Reißleine ziehen. Soll heißen: Das gescheiterte Experiment Euro beenden und zur D-Mark zurückkehren.

Fest steht: Es brennt lichterloh in Euro-Europa, was sich auch an den Finanzmärkten bemerkbar macht. Nachdem bekannt wurde, dass immer mehr Südeuropäer ihre Bankguthaben plündern, um ihr Geld in Sicherheit zu bringen, zog der Goldpreis, der sich zuvor auf einer wochenlangen Talfahrt befand, deutlich an. Gold gilt als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten und als Wertspeicher zum Schutz des eigenen Vermögens. Weil das Vertrauen der Menschen in das Papiergeldsystem rapide schwindet, dürfte sich das gelbe Metall und in seinem Kielwasser auch Silber alsbald zu neuen Höhenflügen aufmachen.



 
 
 
 
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