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31.08.2015 | Flüchtlingskrise

Will Bundesregierung Flüchtlinge in Ungarn abholen?

Neue Zuwanderungswelle nach Deutschland droht

Der Asyl-Irrsinn nimmt immer groteskere Formen an. Jetzt ist ein Pressebericht aufgetaucht, wonach die Bundesregierung plant, Syrien-Flüchtlinge, die über die Balkan-Route illegal nach Ungarn eingereist sind, mit Sonderzügen von Budapest nach Deutschland zu bringen. Der Plan scheitert bislang noch am Widerstand der ungarischen Regierung, die darauf hinweist, dass es den Immigranten an den erforderlichen Papieren zur Weiterreise fehle. Die ungarische Eisenbahngesellschaft gibt zu bedenken, dass sie gar nicht genügend Züge habe, um die Menschenmassen gen Westen zu transportieren. Mittlerweile ist die Meldung auch vom ARD Büro in Wien bestätigt worden.

Vor einigen Tagen hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) das Dublin-Verfahren für syrische Flüchtlinge ausgesetzt. Aus Syrien stammende Asylbewerber werden nun nicht mehr in das für die Durchführung des Asylverfahrens zuständige Erstreinreiseland zurückschickt. Die absehbare Folge wird sein, dass die anderen EU-Staaten diese Menschen überhaupt nicht mehr registrieren, sondern einfach nach Deutschland durchwinken, wohl wissend, dass man sie nicht wiedersehen wird. Die Bundesregierung will jetzt offenbar noch einen Schritt weitergehen und die Asylbewerber direkt in anderen EU-Staaten abholen. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dann würde sich dieses generöse Verhalten der Deutschen wie ein Lauffeuer in Syrien und den Flüchtlingslagern der Nachbarländer herumsprechen. Die Folge würde eine neuerliche Zuwanderungswelle ungeahnten Ausmaßes vom Nahen Osten in Richtung Europa mit Ziel Deutschland sein, unter die sich viele Menschen mischen werden, die sich als syrische Staatsbürger ausgeben, ohne es zu sein.

Aber vielleicht wird schon in Kürze die nächste Stufe des Irrsinns gezündet: Politiker von SPD, Grünen und Linkspartei fordern bereits lautstark, „sichere und legale Wege“ für Flüchtlinge zu schaffen, damit sich die Zuwanderer nicht in die Hände von Schleppern begeben bzw. die Reise über das Mittelmeer antreten müssen. Das kann übersetzt nur heißen, die Menschen direkt im Nahen Osten abzuholen und sie per Luftbrücke oder Schiff nach Europa und respektive nach Deutschland zu bringen. Und was für Syrien-Flüchtlinge gilt, kann man Zuwanderungswilligen aus anderen Regionen der Welt wie z.B. Afrika natürlich nicht verwehren. So oder so ähnlich dürften linke Politiker und Lobbyorganisationen alsbald argumentieren.

Sollte dieses Szenario tatsächlich Realität werden, können wir uns in den kommenden Jahren auf eine Vervielfachung der heutigen Zuwandererzahlen einstellen. Und die Wahrscheinlichkeit, dass es in Europa zu einer Einigung über die solidarische Verteilung von Flüchtlingen kommt, um insbesondere Deutschland zu entlasten, würde wohl auf Null sinken. Denn die Regierungen der anderen EU-Staaten argumentieren völlig zu recht, dass es vor allem Deutschland ist, das mit völlig übertriebenen Anreizen immer neue Migrationsströme in Richtung Europa auslöst. Warum sollen die Völker der anderen Mitgliedsländer ausbaden, was die deutsche Bundesregierung mit ihrer unverantwortlichen und für keinen vernunftbegabten Menschen mehr nachvollziehbaren Politik eingebrockt hat?!

Als deutscher Bürger hat man mehr und mehr den Eindruck, von der Politik nach Strich und Faden belogen und hinters Licht geführt zu werden. Während Vertreter der Bundesregierung bis hin zur Kanzlerin der zunehmend besorgten Bevölkerung in Sonntagsreden versichern, man wolle die hohe Zahl der nach Deutschland drängenden Asylbewerber eindämmen, werden im politischen Alltagsbetrieb Gesetze beschlossen und Entscheidungen getroffen, die das genaue Gegenteil bewirken. Wenn jetzt nicht endlich gegengesteuert wird, dann wird Deutschland schweren, um nicht zu sagen dunklen Zeiten entgegengehen. Denn es ist völlig klar, dass unsere sozialen Sicherungssysteme unter der Last von Millionen neuer Anspruchsberechtigter, die über die Asylschiene in die Bundesrepublik kommen, auf kurz oder lang zusammenbrechen werden. Für diese Prognose braucht man kein Populist zu sein, es reicht die Fähigkeit, einen Taschenrechner bedienen zu können. Diese Fähigkeit scheint einigen Politikern in Berlin abhanden gekommen zu sein.



 
 
 
 
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