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06.01.2016 | Innere Sicherheit

„Es wurde totgeschwiegen oder relativiert“

Interview von Jan Timke mit der Wochenzeitung "Junge Freiheit"

Die Exzesse in Köln wurden maßgeblich von sogenannten „Antänzern“ aus Nordafrika ausgelöst. Im Interview mit der JUNGEN FREIHEIT spricht der Polizeiexperte und Bremer Landtagsabgeordnete Jan Timke über das Versagen der Politik, das mediale Verschweigen und den Anstieg von Sexualstraftaten.

Herr Timke, in Köln kam es während der Silvesternacht zu massiven sexuellen Übergriffen auf Frauen. Die Polizei geht von bis zu 80 Opfern und Hunderten Tatverdächtigen aus. Die GdP spricht von einer „völlig neuen Dimension der Gewalt“. Stimmt das?

Timke: Die Gewaltbereitschaft hat in den letzten Jahren ohne Zweifel erheblich zugenommen. Es handelte sich dabei um einen schleichenden Prozess, der mit den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten erstmals auch für die breite Öffentlichkeit sichtbar wurde. Von einer „völlig neuen Dimension der Gewalt“ zu sprechen, wie es die GdP tut, halte ich allerdings für falsch. Denn diese Form der Gewaltkriminalität ist alles andere als „neu“.

Sie ist bislang nur von den Mainstream-Medien und der Politik totgeschwiegen oder relativiert worden. In der Neujahrsnacht sind die brutalen Attacken auf Frauen aber sehr geballt aufgetreten und konnten deshalb nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden. Dazu hat auch beigetragen, dass Informationen über die Geschehnisse in den sozialen Medien rasch Verbreitung fanden.

Laut Zeugen sollen hinter den Angriffen sogenannte „Antänzer“ stehen. Was versteht man darunter?

Timke: Antanzdelikte gehören zur Gruppe der Trickdiebstähle. Für die Tatbegehung wählen Antänzer häufig Freiluftveranstaltungen mit großen Menschenansammlungen, wie Konzerte, öffentliche Liveübertragungen von Sportereignissen oder eben Silvesterfeiern aus. Menschen, die unbeschwert und nicht selten alkoholisiert feiern, werden als leichte Beute angesehen.

Die Masche funktioniert so: Zwei oder mehr Personen nähern sich dem Opfer. Einer der Täter spricht den Betroffenen an, umarmt und „tanzt“ mit ihm, um bei dieser Gelegenheit Wertgegenstände wie die Geldbörse, das Handy und die Armbanduhr zu entwenden. Die etwas abseits stehenden Mittäter beobachten die Situation, während der Langfinger mit dem Diebesgut das Weite sucht.

Bemerkt der Geschädigte den Diebstahl frühzeitig, stellen sich ihm die anderen Bandenmitglieder in den Weg, wobei oftmals körperliche Gewalt angewendet wird. Der Bestohlene hat also keine Chance, sein Eigentum wiederzuerlangen, sondern muss zusätzlich mit einer Gefährdung von Leib und Leben rechnen. Wegen ihrer arbeitsteiligen Vorgehensweise können die Täter oftmals unerkannt entkommen, weshalb das Bestrafungsrisiko gering ist.

Schwerkrimineller junge Asylbewerber

Aus welchem Millieu kommen die Täter?

Timke: Nach den Erfahrungen der Polizei handelt es sich bei den Tätern regelmäßig um ausländische Jugendliche, wobei in den letzten Jahren verstärkt minderjährige Flüchtlinge aus Nordafrika auffällig geworden sind. Diese jungen Männer geben sich oftmals fälschlich als minderjährig aus, um die Strafverfolgung bzw. ihre Abschiebung zu erschweren. Es gibt in diesem Milieu keine festen Organisationsstrukturen. Antänzer arbeiten in kleinen Gruppen „auf eigene Rechnung“, teilweise mit wechselnder Täterbeteiligung. Sie schrecken auch vor Gewalt nicht zurück, um ihr Ziel zu erreichen. Das macht diese Kriminellen unberechenbar und damit extrem gefährlich.

War abzusehen, daß die Gewalt durch solche „Antänzer“ solche Formen annimmt?

Timke: Zumindest konnte man diese Entwicklung schon wegen der stark steigenden Zahl von Zuwandern nicht ausschließen. Gerade junge Männer aus Afrika und dem arabischen Raum, die derzeit das Gros der nach Europa kommenden Flüchtlinge stellen, haben vielfach ein anderes Verhältnis zur Gewalt als Menschen in Mitteleuropa. Das ist dem sozialen Milieu in den Herkunftsländern ebenso geschuldet wie kulturellen Traditionen.

Mit voller Wucht ins Gesicht getreten

Wie sind ihre Erfahrungen aus Bremen?

Timke: In Bremen haben wir große Probleme mit einem harten und zahlenmäßig wachsenden Kern schwerkrimineller junger Flüchtlinge, die ohne Begleitung von Erziehungsberechtigten nach Deutschland gekommen sind und deshalb als besonders schutzbedürftig gelten. Das erschwert die Anwendung repressiver Maßnahmen. Diese Personen zeichnen maßgeblich für die zunehmende Zahl von Antanzdelikten verantwortlich, die sich allein in den letzten Wochen verdoppelt hat.

Öffentlich wurden diese unbequemen Tatsachen übrigens erst durch eine parlamentarische Anfrage der Bürger in Wut (BIW) in der Bremischen Bürgerschaft. Die Bremer Politik und allen voran der rot-grüne Senat hat das Problem nicht unterschätzt, sondern aus ideologischen Gründen schlicht ignoriert. Und wer es wagte, die kriminellen Aktivitäten junger Flüchtlinge zu thematisieren, sah sich schnell mit dem Vorwurf der „Ausländerfeindlichkeit“ konfrontiert.

Wie brutal die Szene mittlerweile geworden ist, zeigt ein Vorfall, der sich am vergangenen Sonntag in Bremen zutrug. Nach einer Raubstraftat wurde ein 16-jähriger Marokkaner festgenommen. In der Gewahrsamszelle griff der Tatverdächtige einen Polizisten an und trat ihm mit voller Wucht ins Gesicht. Der Beamte trug Verletzungen an der Nase, einem Auge und an den Zähnen davon. Er musste in einem Krankenhaus behandelt werden und ist seitdem nicht mehr dienstfähig.

Es gibt mittlerweile Kritik an der Polizei. Diese soll nicht schnell genug auf die Vorfälle reagiert haben.

Timke: Die genauen Umstände müssen erst noch ermittelt werden. Ich warne davor, die eingesetzten Polizeibeamten vorschnell zu verurteilen. Die Einsatzkräfte hatten es in der Silvesternacht mit einer Menschenmasse zu tun, die teilweise angetrunken war und sehr aggressiv auftrat. Gerade bei Dunkelheit, in der dann auch noch lautes Feuerwerk abgebrannt wird, kann es schnell zu unübersichtlichen Situationen kommen, die sich nicht lückenlos überwachen lassen.

Der Versuch, angesichts solcher Vorfälle die Polizei zum Sündenbock zu stempeln, dient aus meiner Sicht vor allem dem Zweck, vom Versagen der politischen Entscheidungsträger zum Beispiel in der Zuwanderungsfrage abzulenken.

Ist es möglich, derartige Massenversammlungen, wie an Silvester, polizeilich abzusichern, um soetwas zu verhindern?

Timke: Nein, einen hundertprozentigen Schutz kann es gerade bei Massenveranstaltungen wie einer Silvesterfeier unter freiem Himmel nicht geben. Das muss jedem Besucher klar sein.

Täter müssen abgeschoben werden

Wird es diese Form der Gewalt mit Blick auf die Einwanderung aus dem arabisch-islamischen Kulturkreis in Deutschland künftig öfter geben?

Timke: Es steht in der Tat zu befürchten, dass sich mit dem unkontrollierten Zuzug von Asylbewerbern nach Deutschland auch die Zahl von Sexualdelikten gegen Frauen spürbar erhöhen wird. Es ist leider so, dass gerade im islamisch-orientalischen Kulturkreis Frauen als minderwertig angesehen werden. Das senkt die Hemmschwelle junger Muslime, aggressiv gegenüber Frauen aufzutreten, sie sexuell zu nötigen oder gar zu schlagen.

Diese menschenverachtende Haltung ist nicht nur gesetzwidrig, sie steht auch im diametralen Widerspruch zu unseren christlich-abendländischen Werten. Deshalb darf der Staat Übergriffe gegen Frauen, die sich aus solchen kulturfremden archaischen Traditionen speisen, nicht aus falsch verstandener Toleranz einfach hinnehmen, sondern muss mit aller Härte gegen die Täter vorgehen. Vor dem Gesetz müssen alle gleich sein. Wer diesen Grundsatz relativiert, stellt den Rechtsstaat in Frage!

Was muß die Politik jetzt tun?

Timke: In Nordrhein-Westfalen will man auf die steigende Zahl von Raub- und Gewaltdelikten durch Zuwanderer mit einem Präventionsprojekt reagieren. „Mehr Hilfe und mehr Integration“ sind die erklärten Eckpfeiler des Programms. Dieser kuschelpädagogische Ansatz geht nicht nur an einer nachhaltigen Lösung des Problems vorbei, sondern bedeutet auch eine Verhöhnung der Opfer solcher Straftaten!

Notwendig ist es, die dingfest gemachten Delinquenten spürbar zu bestrafen und Täter ausländischer Herkunft nach Haftverbüßung in ihre Heimatländer zurückzuführen. Das muss grundsätzlich auch für Asylsuchende gelten. Denn wer das Grundrecht, in Deutschland Schutz vor Krieg oder Verfolgung zu finden, für die Begehung schwerer oder wiederholter Straftaten missbraucht, der hat dieses Recht verwirkt.

Jan Timke ist für die Bürger in Wut (BIW) seit 2008 Landtagsabgeordneter in Bremen. Zuvor arbeitete er als Polizeibeamter im BKA und bei der Bundespolizei.



 
 
 
 
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