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29.03.2018 | Auswärtiges und Europa

Immer mehr türkische Asylbewerber in Deutschland

EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara Verrat an europäischen Werten

Die Zahl türkischer Staatsbürger, die in Deutschland Asyl beantragen, ist seit dem Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 deutlich gestiegen. Das zeigen die Zahlen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF): Wurden 2016 noch 5.742 Asylanträge von Türken gestellt, waren es 2017 bereits 8.483, ein Anstieg von knapp 48 Prozent. Dieser Trend hat sich in den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres fortgesetzt. Die Anerkennungsquote liegt gegenwärtig bei 42,3 Prozent.

Dass Türken, die (angeblich) vor dem Erdogan-Regime fliehen, ausgerechnet in die Bundesrepublik kommen, hat einen Grund: Deutschland hat die größte türkische Community in Europa. Sie umfasst knapp drei Millionen Mitglieder. Aus der Migrationsforschung ist bekannt, dass es Zuwanderer bevorzugt in solche Staaten zieht, in denen bereits eine große Auslandsgemeinde ihrer Landsleute existiert. Denn diese Bezugspersonen erleichtern es ihnen, sich in der neuen und für sie fremden Umgebung zurechtzufinden. Die auch als „Diasporo“ bezeichnete Auslandsgemeinde wirkt also wie ein Magnet: Je größer sie ist, desto mehr Migranten werden nachkommen. Das repressive Vorgehen der Regierung Erdogan gegen ihre politischen Gegner führt also dazu, dass immer mehr türkische Asylsuchende die Flucht nach Deutschland antreten!


An dieser Stelle sei daran erinnert, dass die Türkei nicht nur Mitglied der NATO, sondern auch EU-Beitrittskandidat ist. Gleichzeitig erhalten türkische Staatsangehörige in Deutschland und Europa Asyl, weil sie in ihrer Heimat als politisch verfolgt gelten. Das ist grotesk! Die Gespräche mit der Türkei über eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union hätten längst abgebrochen werden müssen. Auch die völkerrechtwidrige Offensive der türkischen Armee in Syrien böte dafür einen aktuellen Anlass. Doch vor diesem Schritt schreckt Brüssel zurück. Denn man befürchtet, Ankara dadurch in die Arme Russlands zu treiben. Außerdem könnte auch der Flüchtlingsdeal mit der Türkei zur Disposition stehen, der bekanntlich eine Folge der rechtswidrigen Öffnung der deutschen Grenzen durch Bundeskanzlerin Merkel im Herbst 2015 ist. Sollte das Abkommen platzen, weil Erdogan über die Aufkündigung der EU-Beitrittsperspektive erbost ist, hätte Europa ein neues großes Flüchtlingsproblem. Also hält die EU zumindest formal an den Beitrittsverhandlungen mit der Türkei fest - und verrät so die eigenen „europäischen Werte“, die sonst gerne betont werden!



 
 
 
 
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