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03.06.2011 | Medien

Wikipedia II: Die Propagandamaschine läuft weiter

Grüner Politologe wirft BIW „Fremdenfeindlichkeit“ vor

Eines muß man den linken Aktivisten bei Wikipedia ja lassen: Sie graben immer wieder neue Veröffentlichungen aus, die angeblich „wissenschaftlich“ belegen, daß BÜRGER IN WUT eine böse „rechtspopulistische“ Gruppierung sind. Der letzte Fund ist ein Arbeitspapier der Universität Bremen, erschienen im Dezember 2010. Titel:

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Bremerhaven“.

Autor ist ein gewisser Wolf Krämer, seines Zeichens wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Wahl-, Parteien und Partizipationsforschung. Dieser Bereich wird von Prof. Dr. Lothar Probst geleitet, der sich ebenfalls schon zu BIW geäußert hat (siehe oben).
Auf den Seiten 12f seines Pamphlets bezeichnet Krämer die BIW nicht nur als „rechtspopulistisch“, sondern rückt unsere Wählervereinigung auch in die Nähe des Rechtsextremismus’. Wörtlich heißt es:

"Die 'Bürger in Wut' können nicht als rechtsextreme Partei im engeren Sinne bezeichnet werden. Sie bezeichnen sich selbst als 'wertkonservativ' und grenzen sich deutlich vom Rechtsextremismus ab. Die Partei zeigt jedoch eine deutliche Affinität zu fremdenfeindlichen und autoritären Ideologemen. Die kulturalistisch begründete Fremdenfeindlichkeit der BiW zeigt sich in der Forderung nach ‚konsequente[r] Integration der bei uns auf Dauer lebenden Ausländer mit dem Ziel der Assimilation’ (BiW 2008: 19). Die ‚Utopie einer multikulturellen Gesellschaft’ wird abgelehnt (BiW 2008: 19).“

Wieso BIW eine “deutliche Affinität zu autoritären Ideologemen” haben soll, läßt Krämer offen. Aber zumindest erfährt der Leser, warum BÜRGER IN WUT nach Meinung des Autors “fremdenfeindlichen” Positionen nahestehen soll: Weil wir uns für die konsequente Integration von Zuwanderern mit dem Ziel der Assimilation stark machen! Bei jedem vernunftbegabten Menschen wird diese abstruse Schlußfolgerung nur ein Kopfschütteln hervorrufen. Das gilt um so mehr wenn man sich vor Augen führt, wie die BIW-Forderung in der von Wolf Krämer angeführten Version unseres Programms tatsächlich lautete:

Erstens die konsequente Integration der bei uns auf Dauer lebenden Ausländer mit dem Ziel der Assimilation, die langfristig über mehrere Generationen hinweg anzustreben ist.

Krämer gibt also eine ausländerpolitische Kernforderung von BIW verkürzt wieder, um seinen Vorwurf zu belegen, wir würden fremdenfeindliches Gedankengut vertreten. Eine absurde Unterstellung, die in sich zusammenfällt, wenn man die fragliche Programmpassage in Gänze liest. BÜRGER IN WUT wollen eben keine kurzfristige „Zwangsgermanisierung“ von Zuwanderern, wie man nach Lektüre der Analyse von Krämer meinen könnte. Vielmehr sollen Migranten auf lange Sicht in unserem Gemeinwesen aufgehen. Das war schon immer die Zielsetzung europäischer Ausländerpolitik, nicht nur in Deutschland. Man denke an die polnischen Zuwanderer, die im 19. Jahrhundert als Arbeitskräfte vor allem ins Ruhrgebiet kamen. Diese Einwanderer ließen sich dort nieder, integrierten sich und wurden im Laufe der nächsten 150 Jahre schließlich zu einem Teil unserer Gesellschaft. Heute erinnern nur noch die Nachnamen dieser Menschen an die Herkunft ihrer Vorfahren. Die langfristige Assimilation von Immigranten muß nach Auffassung der BIW auch Leitlinie für die Integrationspolitik im modernen Deutschland sein. Nur so läßt sich der Zusammenhalt unserer Gesellschaft dauerhaft gewährleisten.

Für die politische Linke in Deutschland sind solche Vorstellungen Teufelszeug. Ihr ausländerpolitisches Konzept zielt nicht auf die Integration von Zuwanderern. Sie wollen die multikulturelle Gesellschaft. Und das bedeutet konkret: Ausländer, die nach Deutschland kommen, sollen ihre mitgebrachte Kultur in möglichst vollem Umfang beibehalten dürfen, und das auf Dauer. Eine Anpassung an die hiesigen Sitten und Gepflogenheiten, sprich die Alltagsregeln des Zusammenlebens in unserem Land (vulgo „Leitkultur“), wird von Zuwanderern allenfalls in geringem Umfang erwartet. Das langfristige Ergebnis des Modells der multikulturellen Gesellschaft ist ein konfliktträchtiger multiethnischer Vielvölkerstaat. Der nützt am Ende niemandem, den Autochthonen nicht und auch nicht den Immigranten. Doch das interessiert die Linken wenig. Wer das Konstrukt der mulikulturellen Gesellschaft ablehnt, muß sich aus dieser Ecke den Vorwurf der „kulturalistisch begründeten Fremdenfeindlichkeit“ gefallen lassen.

Wolf Krämer liefert uns ein echtes Deja-vous-Erlebnis: Bekanntlich hat auch der Düsseldorfer Sozialwissenschaftler Alexander Häusler selektiv aus dem Programm der BÜRGER IN WUT zitiert, um uns unterstellen zu können, wir würden „rassistische“ Positionen vertreten. Und nun Krämer. Der treibt es sogar noch ein wenig dreister: Wie bereits erwähnt, hat Krämer sein Arbeitspapier im Dezember 2010 veröffentlicht. Die damals aktuelle Version des BIW-Programms datiert vom August 2010 und wurde bereits am 05.09.2010 ins Internet gestellt. Hier heißt es:

Erstens die konsequente Integration der in Deutschland auf Dauer lebenden Ausländer mit dem langfristigen Ziel der Assimilation, die in einem evolutionären Prozeß über mehrere Generationen hinweg anzustreben ist.

Mit diesem Satz wird die Position der BÜRGER IN WUT auch für böswillige Zeitgenossen unmißverständlich deutlich. Doch den hat Krämer offenbar nicht zur Kenntnis genommen. Oder er wollte es nicht. Denn die jetzige Formulierung erschwert es erheblich, den Passus zu verkürzen, ohne daß es dem Leser auffällt.

Halten wir also fest: Der Bremer Jungwissenschaftler Wolf Krämer nimmt auf eine veraltete Version des BIW-Programms Bezug, aus dem er auch noch unvollständig zitiert. In linken Wissenschaftlerkreisen gehört es offenbar zum guten Ton, politische Forderungen der BÜRGER IN WUT unrichtig darzustellen, um uns rechtslastiges Gedankengut unterschieben bzw. in die Nähe des Rechtsradikalismus’ rücken zu können. Das bedeutet im Umkehrschluß, daß die politischen Positionen von BIW solche Vorwürfe in Wahrheit nicht hergeben. Deshalb werden sie von manchen Autoren eben „passend“ gemacht.

Interessantes haben unsere Recherchen zur Person von Wolf Krämer ergeben. Der ist nicht nur Politologe an der Uni Bremen, sondern auch bei den Bremer Grünen aktiv.

Krämer kandidierte für die Ökopartei bei den Kommunalwahlen am 22. Mai für den Beirat von Bremen-Neustadt
.

Auch bei Facebook macht Krämer aus seiner politischen Gesinnung keinen Hehl.

Man muß sich das einmal vorstellen: Ein Grünen-Politiker veröffentlicht unter dem Label der Universität Bremen eine Studie, in der BIW als „fremdenfeindlich“ verunglimpft werden. In einer seriösen Enzyklopädie hätte dieses zweifelhafte Papier nicht mal in einer Fußnote Erwähnung gefunden, zumal der junge Krämer wissenschaftlich ohne Reputation ist, ja noch nicht einmal promoviert hat. Doch Wikipedia ist weder seriös noch ein Lexikon. Hier findet der Aufsatz des grünen Nachwuchspolitologen prominente Erwähnung. Der Leser muß unweigerlich den Eindruck gewinnen, das Geschreibsel von Krämer spiegele den wissenschaftlichen Konsens zu BÜRGER IN WUT wieder. Dabei handelt es sich lediglich um eine politisch eingefärbte Einzelmeinung, die ähnlich „gehaltvoll“ ist wie die von Alexander Häusler. Für die linken Wikipedianer freilich sind solche Ergüsse Top-Quellen, denn schließlich gilt es, BIW um jeden Preis in die rechte Ecke zu schieben. Es ist einfach nur noch lächerlich.

Ein Schmankerl zum Schluß:

Die Studie „Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Bremerhaven“ ist ausweislich des Impressums aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert worden. Nun wissen wir wenigstens, wo unsere Steuergelder bleiben!



 
 
 
 
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