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06/2011 | 18.03.2011 | Energie und Klima

Japan: BIW warnen vor politischen Schnellschüssen

Jan Timke: Rasches Ende der Kernenergie irrational

Angesichts der durch eine Naturkatastrophe verursachten Havarie im japa­nischen Atomkraftwerk Fukushima warnt der Bundesvorstand von BÜRGER IN WUT vor Panikreaktionen der Politik in Deutschland. Forde­rungen nach einem kurzfristigen Ausstieg aus der Kernenergie sind nach Auf­fassung der BIW unrealistisch.

Am 11. März ereignete sich vor der japanischen Küste ein schweres See­beben der Stärke 9,0, das einen Tsunami auslöste. Die Flutwelle zerstörte weite Landstriche im Norden Japans und führte zum Ausfall des Kühlsystems im japanischen Kernkraftwerk Fukushima, das 240 Kilometer von Tokio ent­fernt liegt. Techniker in der Anlage versuchen nun, eine Kernschmelze der Brenn­stäbe und damit den Super-GAU zu verhindern. In Deutschland ist durch das Unglück eine erneute Grundsatzdebatte über die Zukunft der Kern­energie ausgelöst worden. Die Bundesregierung hat eine Sicherheits­überprüfung aller Atomkraftwerke angeordnet und die vorübergehende Still­e­gung von acht Reaktoranlagen für zunächst drei Monate verfügt. Die linke Oppo­sition fordert die sofortige Abschaltung älterer AKW und den zeitnahen Aus­stieg Deutschlands aus der Kernenergie.

Zu den Reaktionen der deutschen Politik auf die Ereignisse in Japan äußert sich Jan Timke, Bundesvorsitzender der BIW: „Bevor man langfristige Ent­schei­dungen über die zukünftige Energiepolitik unseres Landes trifft, müssen zunächst die Vorgänge in Japan genau analysiert werden. Zur Stunde weiß nie­mand, was tatsächlich zu der Havarie in den Unglücksreaktoren geführt hat. Die Darstellungen in den Medien basieren vor allem auf Mutmaßungen und Spekulationen. Unklar ist vor allem, ob die Technik für die Katastrophe in Fukushima verantwortlich war oder ob menschliches Versagen die ent­scheidende Rolle spielte. Ohne diese Informationen ist eine vernünftige Risiko­bewertung der Kernkraftwerke in Deutschland nicht möglich. Die japa­nische Tragödie darf nicht zu Schnellschüssen der deutschen Politik führen. Angst war schon immer ein schlechter Ratgeber.“

Den von SPD, Grünen und Linkspartei geforderten raschen Ausstieg aus der Kernenergie lehnen BÜRGER IN WUT als unrealistisch und ideologisch moti­viert ab. Ein solcher Schritt würde nicht nur die Versorgungssicherheit der Bun­desrepublik beeinträchtigen, sondern auch steigende Energiepreise für Unter­nehmen und Verbraucher bedeuten. Außerdem wären Stromimporte aus dem Ausland sowie der Bau neuer, emissionsintensiver Kohlekraftwerke in Deutsch­land erforderlich. Sinnvoller wäre es, wenn sich Berlin auf interna­tionaler Ebene für hohe, gemeinsame Sicherheitsstandards von Kernkraft­werken einsetzte. Denn wenn es zu einem GAU vor allem in Europa käme, würden die radioaktiven Folgen auch vor deutschen Grenzen nicht halt­machen.

„Nirgends wird die Atomdebatte so hysterisch geführt wie bei uns. Die Vor­stel­lung der politischen Linken, Deutschland könne mit dem völligen Ausstieg aus der Kernkraft eine globale Vorreiterrolle einnehmen, hat sich als eine Illusion erwie­sen. Die führenden Industrienationen folgen dem deutschen Beispiel nicht. Trotz der aktuellen Ereignisse in Japan wollen z.B. die USA, Polen, die Schweiz und China an ihren Plänen zum Bau neuer Atommeiler festhalten. Auch Frankreich, das seinen Strom zu 80 Prozent nuklear erzeugt, rückt nicht von dieser Technologie ab, sondern entwickelt sie konsequent weiter. Nur die Poli­ti­ker in Deutschland glauben einmal mehr, schlauer zu sein als der Rest der Welt und propagieren das schnellstmögliche Aus für die Kernkraft. Das aber würde Bürger und Wirtschaft teuer zu stehen kommen“, so Jan Timke abschließend.

(Ende der Pressemitteilung)



 
 
 
 
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